JUVENILES TIEFENQUELLWASSER (ENGL. PRIMARY WATER)

DIE QUINTESSENZ DES LEBENS – URSPRÜNGLICH REINES WASSER – WILLKOMMEN IN UNSERER WELT

Primary Water gehört nicht zum herkömmlichen Wasserzyklus der Erde und unterscheidet sich wesentlich von Wasservorkommen, die sich aus Regenwasser speisen.
Es ist das Wasser, das seit Urzeiten tief im Erdinnern gebildet wird, geologisch abgeschirmt von allen Einflüssen der Erdoberfläche. Natürlich gereingt kommt es durch unterirdische Gesteinsformationen nach oben. Oft ist es nahe der Erdoberfläche in primärem Gestein zu finden.

Primary Water ist ein reines Tiefenquellwasser mit ausgewogenem Mineraliengehalt, frei von Tritium und ohne Filterung trinkbar. Besonders wertvoll für alle Lebewesen ist die hohe negative Ionenladung, der sogenannte Redox-Wert.

»Hätte unser Planet nicht die Fähigkeit, Sauerstoff in den Tiefen seines Mantels zu speichern, gäbe es auf ihm vermutlich kein Leben.« Zu dieser Schlussfolgerung gelangten Forscher der Universität Bonn – Professor Dr. Christian Ballhaus (Mineralogisches Institut und Museum der Universität Bonn), Arno Rohrbach u.a. Konkret bedeutet das: Der Erde entströmt permanent Wasserstoff, der sich mit diesem Sauerstoff zu Wasser verbindet. Ohne diesen »Sauerstoff-Fahrstuhl« in ihrem Mantel wäre die Erde wohl ein trockener, lebensfeindlicher Planet.

Siehe Artikel: https://www.uni-bonn.de/neues/lebensspendende-gesteine-aus-250-kilometern-tiefe

HISTORISCHES ZUM THEMA PRIMARY WATER

Es werden gewaltige Wasservorkommen tief im Erdinnern vermutet – angeblich dreimal so viel Wasser wie in den gesamten Ozeanen. Bereits die alten germanischen Völker wussten vom Tiefenquellwasser.

Das Paradigma vom Primary Water

„Wir bestehen aus Atomen. Diese Erkenntnis zählt zu den tiefgreifendsten und folgenschwersten Entdeckungen überhaupt. Die Geschichte, wie die Menschheit zu dieser Erkenntnis gelangte, reicht 4.500 Jahre zurück. Damals entdeckte Thales von Milet in Griechenland, dass jeder Stoff danach eingestuft werden kann, ob er in einem festen, flüssigen oder gasförmigen Zustand vorliegt. Thales von Milet ging aber noch einen Schritt weiter und fragte sich: Wasser kann jeden dieser Zustände annehmen. Könnte es also sein, dass jede Materie im Kern aus Wasser besteht?“
Frank Close, The Cosmic Onion

Song „Water is Life“ anhören »

Seit dem 20. Jahrhundert ist die Entdeckung von Primary Water wieder in das Interesse der Forschung gerückt. Mittlerweile werden auf mehreren Kontinenten Experten für die Lokalisierung von Primary Water eingesetzt.

„Neben Regen gibt es eine weitere Erscheinungsform des Wassers, von der das Innere der Erde getränkt ist; wird es erhitzt, kann es stetig einen Halitus (Wasserdampf) abgeben, aus dem im reichlichen Überfluss Wasserströme hervorgehen“
Georgius Agricola, De ortu et causis subterraneorum (1546)

Adolf Erik

ADOLF ERIK FREIHERR VON NORDENSKIÖLD

(1832 in Helsingfors, Finnland – 1901, Schweden)

Botaniker, Geologe, Mineraloge und Forschungsreisender im 19. Jh., Mitglied der Schwedischen Akademie, Beobachtung der Entstehung von frischem Wasser in der Tiefe von Minen, häufig nahe der Oberfläche und unter Einwirkung eines Katalysators wie Quarzit, Olivin, Norit usw.
Nominiert für den ersten Nobelpreis für Physik für seine Feldforschung und seine wissenschaftliche Publikation zum Thema Primärwasser „About Drilling for Water in Primary Rocks“ – 1896.

„… Es scheint (nach dem Dokumentieren von 33 Bohrlöchern), dass an jeder Stelle, an der in Schweden und Finnland ein Loch in das Primärgestein gebohrt wird, in einer konstanten Tiefe von etwas mehr als 30 m unter der Erdoberfläche eine wasserführende horizontale Spalte erreicht wird. Die Theorien über die durch Temperaturschwankungen bedingte Auffaltung und Verschiebung der Oberflächenschichten von Primärgestein sind hiermit eindeutig bekräftigt …“
„… Hier finden sich keine der Bakterien, die in den Oberflächenschichten der Erde vorhanden sind, kein organisches Zerfallsmaterial, keine Verfallsprodukte und keine anderen der Gesundheit abträglichen Stoffe; ferner ist die Eignung für unsere Zwecke in hygienischer Hinsicht unübertroffen, denn die Temperatur liegt leicht über den durchschnittlichen Temperaturen an der Stelle, an der das Loch gebohrt wurde.“

Stephan Riess

STEPHAN RIESS

(1898 in Dillingen, Bayern – 1985 in Kaliforniern, USA)

Geochemiker, Mineraloge und Geohydrologe
In den USA war er als Bergbauingenieur im gesamten Westen der Vereinigten Staaten tätig und entwickelte unabhängig von Adolf Erik Nordenskiöld das Konzept von in der Erde erzeugten Wasservorkommen.
1934 bohrte er den ersten Primärwasser-Brunnen.
Bis in die 80er Jahre dokumentierte er weltweit 753 Primärwasser-Bohrungen.

Stephan Riess 2

Stephan Riess 1980 an einem der Brunnen für California City mitten in der Mojave-Wüste.